Programm 2014

Tagungsreader (als PDF-Datei zum Selbstausdrucken)

Freitag, 7. November 2014

17:00 Eine Woche bei der PAH (Plataforma de Afectados por la Hipoteca) Barcelona
40-minütige Dokumentation über die Plataforma por la Hipoteca (PAH)/Plattform der Hypothekenbetroffenen, R: Pau Faus, Spanien/Deutschland 2014, realisiert mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
 18:00 Begrüßung
 18:15  Auftaktpanel: Transnationale Solidarität und cross-linke Organisierung
Wie steht es um die politische Solidarität? Welche Erwartungen gab und gibt es diesbezüglich seitens der Bewegungen, Gewerkschaften und Parteien z.B. in Griechenland oder Ägypten? Wie definieren sie Möglichkeiten und Grenzen von Cross-Left-Kooperationen? Mit: Christos Giovanopoulos (Solidarity4 all, Griechenland), Christina Kaindl (Leiterin des Bereichs Strategie und Grundsatzfragen, DIE LINKE, Berlin), Elham Aidaross (Demokratiebewegung, Ägypten), Moderation: Gerhard Klas (Journalist, Köln). Mehr…
 19:45  Abendessen
 20:30  Pecha Kuchas
 Die beteiligten Organisationen stellen sich vor.

Samstag, 8. November 2014

10:00 Begrüßung
10:30 Cross-linke Organisierung. Praxisbeispiele.
WS 1A: Wer macht Politik? Zwischen Stellvertreterpolitik und Selbstermächtigung.
Trotz aller guten Absichten: Geschlecht, Bildung, Herkunft, Hautfarbe und Nationalität machen auch in linken Organisationen nach wie vor einen Unterschied. Wie können Differenzen, Asymmetrien und Interessenkonflikte bearbeitet und evtl. sogar fruchtbar gemacht werden? Mit: Christos Giovanopoulos (Solidarity4all, Griechenland), Elham Aidaross (Aktivistin, Mitbegründerin der Partei “Brot und
Freiheit”, Ägypten), Moderation: Silke Veth (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin).
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WS 1B: „… denn die Köchin soll den Staat regieren!“ – Erfahrungen mit Transformative Organizing
Welchen Beitrag kann Transformative Organizing zur Re:Organsiation der Mosaik-Linken leisten? Wie entwickeln die Akteur_innen auf Grundlage ihrer partikularen, womöglich gar widersprüchlichen Interessen ein gemeinsames Projekt, das über die Grenzen des Bestehenden hinausweist? Welche Strukturen, welche Einstellungen und politische Kultur braucht es dazu? Wie wird innerhalb der Organisation mit Macht umgegangen? Wie lernen Menschen, ihre Geschicke in die eigenen Hände zu nehmen? Welche Bündnisse sind möglich und notwendig? Was lässt sich aus Erfahrungen in den USA, Indien oder Deutschland lernen und in andere Kontexte übertragen? Mit: Steve Williams (eh. Geschäftsführer von POWER, USA), Nikhil Dey (MKSS – Mazdoor Kishan Shakti Sangthan, Indien), Christina Kaindl, Moderation: Melanie Stitz (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Duisburg). Mehr…
12:30 Mittagspause
14:30  Re:organisieren der Linken. Praxisbeispiele.
Welche organisationalen Barrieren bestehen zwischen Partei, Gewerkschaft und Bewegung? Wie gelingt die Vernetzung über Organisationsformen und über nationale Grenzen hinweg? Wie lassen sich Ein-Punkt-Politiken über thematische Grenzen hinaus zu gemeinsamen Projekten verknüpfen?
WS 2A: Who cares? Kämpfe um solidarische Gesundheitsversorgung
Am Beispiel Pflege und Gesundheit wird ein politisch derzeit stark umkämpfter Bereich sozialer Reproduktion unter die Lupe genommen. Hier finden seit Jahren wichtige gewerkschaftliche Kämpfe statt, in denen innovative Streikformen entwickelt werden konnten, die über diesen Bereich hinaus ausstrahlen. Mit: Harald Weinberg (gesundheitspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE), Eleni Chatzmichali (Solidarity4all und Solidarische Kliniken Griechenland), Laura Bremert (organisiert in der Interventionistischen Linken), Moderation: Barbara Fried (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin). Mehr…
WS 2B: Kampf um die Stadt und das Recht auf Wohnen
Die Kämpfe um Stadt, gegen Verdrängung und Zwangsräumung haben das Potenzial in scheinbar begrenzten Protesten oder Widerständen universelle Interessen zu verdichten. Wie kann dies auch transnational gelingen? Mit: Feli Velázquez (Aktivistin u.a. bei der IU/PCE – Izquierda Unida, Movimiento 15-M und PAH, Spanien), Christiane Schneider (Recht auf Stadt-Bewegung, DIE LINKE, Hamburg), Antonio Guterres (INURA – International Network for Urban Research and Action, Portugal), Rita Silva (Colectivo Habita, Portugal, u.a. „Europäisches Aktionsbündnisses für das Recht auf Wohnen und die Stadt“, angefragt), Moderation: Mario Candeias (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin). Mehr…
WS 2C: Kämpfe um Arbeit – zwischen Standortpolitik und Internationalismus
In dieser Diskussion geht es darum, die Grenzen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und Parteien auszuloten. Dabei wollen wir uns auch der Frage stellen, ob z.B. Kampagnen wie die gegen das Freihandelsabkommen TTIP das Potential haben, bis in die Gewerkschaftsapparate hinein die Standortlogik aufzuweichen und einen neuen Internationalismus zu fördern. Mit: Mag Wompel (labournet), Heiner Köhnen (tie – Internationales Bildungswerk e.V. (Transnationals Information Exchange)), Moderation: Gerhard Klas (Journalist, Köln). Mehr…
17:00 Abendessen
18:30 Abschlusspodium: Transnationale Solidarität: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Was könnten Verdichtungspunkte einer transnationalen Organisierung sein? Mit: Corinna Genschel (Kontaktstelle soziale Bewegungen, Blockupy, Berlin), Heiner Köhnen (TIE – Trans International Exchange), Vanessa Bilancetti (Centro Sociale ESC-Atelier, Italien), Harald Weinberg (DIE LINKE, Berlin), António Guterres (Inura, Portugal), Moderation: Eva Völpel (ver.di, Berlin). Mehr…

 Sonntag, 9. November 2014

10:00 Frühstück, Filme, Austausch, Vernetzung
13:00 Ende der Konferenz