10:30 Uhr: WS 1B „… denn die Köchin soll den Staat regieren!“ – Erfahrungen mit Transformative Organizing

Welchen Beitrag kann Transformative Organizing zur Re:Organsiation der Mosaik-Linken leisten? Wie entwickeln die Akteur_innen auf Grundlage ihrer partikularen, womöglich gar widersprüchlichen Interessen ein gemeinsames Projekt, das über die Grenzen des Bestehenden hinausweist? Welche Strukturen, welche Einstellungen und politische Kultur braucht es dazu? Wie wird innerhalb der Organisation mit Macht umgegangen? Wie lernen Menschen, ihre Geschicke in die eigenen Hände zu nehmen? Welche Bündnisse sind möglich und notwendig? Was lässt sich aus Erfahrungen in den USA, Indien oder Deutschland lernen und in andere Kontexte übertragen?

Community-Organizing zielt darauf, soziale Bewegungen aufzubauen und möglichst breite Bündnisse zwischen lokalen Gruppen und Akteur_innen zu schmieden, um unmittelbare, konkrete Belange durchzusetzen. Selbst-Repräsentation soll dabei traditionelle Stellvertreterpolitik ersetzen. „Transformative Organizing“ geht darüber hinaus, setzt auf revolutionäre Realpolitik und versucht, eine grundlegende Perspektive gesellschaftlicher Veränderung systematisch in die alltägliche Arbeit mit einzubeziehen.

Mit: Steve Williams (eh. Geschäftsführer von POWER, USA), Nikhil Dey (Mazdoor Kishan Shakti Sangthan (MKSS), Indien), Christina Kaindl (DIE LINKE, Berlin), Moderation: Melanie Stitz (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Duisburg)

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