“Empowering ordinary people in India…”

Aruna Roy, Nikhil Dey und Shankar Singh vonder Graswurzelbewegung “Mazdoor Kisan Shakti Sangathan” aus Indien auf dem Skoll Welt Form 2012 über die  “The Anatomy of a People’s Movement”.  Aktuell ist daran immer noch der Fokus auf einen allgemeinen und niedrigschwelligen Zugang zu Informationen und Bildung, denn wenn “you can’t get your schooling, you can’t get your medicines, you can’t get your rations, you can’t get anything.”

#talk #dance #act – Blockupy-Festival vom 20. bis 23.November in Frankfurt

Nach einer ereignisreichen und intensiven Konferenz am vergangenen Wochenende möchten wir auf die nächste große Vernetzungsmöglichkeit hinweisen:

blockupy

Vom 20.11. – 23.11.2014 findet in Frankfurt das Blockupy-Festival – „#talk #dance #act – Runter vom Balkon!” statt. Doert werden Genoss*innen und Freund*innen aus europaweiten Netzwerken, gemeinsame Themen, Orte und Schritte des Protestes beraten. Damit werden die Treffen des Sommers und in Brüssel fortgesetzt.

#talk – Wir müssen darüber reden, was zu tun ist: Mehrtägige Arbeitsgruppen werden eine verbindliche und kontinuierliche Diskussion strategischer Fragen ermöglichen. Der zentrale Ort unseres Austauschs sind öffentliche Plenumsveranstaltungen. Zwei Podiumsdiskussionen rahmen unsere verschiedenen Debatten. Ein Kultur- und Workshopprogramm schafft viele Gelegenheiten zu Austausch und Diskussion.

#dance – Blockupy lädt ein zu Konzert und Party.

#act – Grenzen überschreiten: Wir werden fantasievoll, laut und gut sichtbar protestieren und einen Umzug zur EZB machen.

Wir sehen uns in Frankfurt – Hier gibt es Infos zu Anreise und Schlafplätzen.

Alle Unterpunkte findet ihr auch im Drop-Down-Menu der Festivalseite.

Wichtige Hinweise zum angekündigten GDL-Streik am Wochenende!

Wichtige Hinweise wegen des angekündigten GDL-Bahnstreiks am kommenden Wochenende!

Die Konferenz findet wie angekündigt statt!

Da kein Bedarf angemeldet wurde, wird die Kinderbetreuung entfallen.

Infos zur Anreise:

Hier geht’s  zum Notfahrplan der DB.

Nach Angaben der DB fährt vorraussichtlich
– der ICE Berlin, Hannover, Bielefeld, Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg
Düsseldorf Flughafen, Düsseldorf: stündlich,
– der ICE München, Stuttgart, Frankfurt Flughafen, Köln, Düsseldorf,
Essen, Bochum, Dortmund: zweistündlich,
– der Regionalexpress Aachen, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Bochum,
Dortmund, Hamm: stündlich,
– die S 1 Düsseldorf, Düsseldorf Flughafen, Duisburg, Essen, Bochum,
Bochum-Langendreer, Dortmund: stündlich.

Von Bochum Hauptbahnhof kommt man wie folgt zum Bahnhof Langendreer:
– Auf Gleis 8 mit der S 1 Richtung Dortmund, soll stündlich fahren,
2 Haltestellen bis Langendreer (nicht Langendreer West!),
– Mit dem Bus Linie 345 ab Haltestelle Hauptbahnhof / Boulevard in Richtung Langendreer bis Langendreer Nord (Haltestelle direkt vor dem Bahnhof), fährt Freitag alle 20 Minuten um X:15  , X:35 undX :55,  Samstag  um 8:55, 9:34, 10:04, 10:34 …, Sonntag alle 30 Minuten um X:18 und X:48. Fahrtzeit knapp 30 Minuten.
– Mit dem Taxi Fahrtzeit ca. 15 Minuten, Kostenpunkt ca. 20 Euro.

 

 

Countdown bis zum Konferenzstart…

In wenigen Tagen ist es soweit: am Freitag, den 7. November startet #cross_solidarity II – Re:Organisieren der Linken in der Krise um 17 Uhr im Bochumer Bahnhof Langendreer.

Wer sich im Vorfeld über die beteiligten Organisationen und Initiativen informieren möchte findet hier ein Glossar aller Mitwirkenden an #cross_solidarity II.

Auch anmelden kann eine_r sich noch: hier findet ihr sämtliche Informationen und das Anmeldeformular.

Einen Überblick über das aktuelle Programm sowie zusätzliche Informationen finden sich auch in unserem Tagungsreader (zum Selbstausdrucken).

Programm und Informationen für “#cross_solidarity II- Re:Organisieren der Linken in der Krise” online!

Ab sofort ist das Programm sowie die Anmeldung für die Konferenz #cross_solidarity II- Re:Organisieren der Linken in der Krise online!

Die Tagung findet diesmal im Bahnhof Langendreer in Bochum statt.

Wir freuen uns auch dieses jahr auf internationale Teilnehmer_innen, gute Diskussionen und Vernetzungsmöglichkeiten. Wer noch nicht da war, aber einen Eindruck bekommen will, wie es beim letzten Mal war: hier geht’s zur Dokumentationsseite der Konferenz 2013.

Also: Schnell anmelden und weitersagen.

“Eine Situation schaffen, die noch nicht existiert”

“Die Markierung von Differenzen und Machtrelationen, sowohl diskursiv als auch organisatorisch, ist Voraussetzung und steht am Beginn eines Prozesses der Verallgemeinerung von Sichtweisen, Interessen und Forderungen. Gegensätze müssen benannt, Unterrepräsentiertes hervorgekehrt werden, Verhältnisse, die Unterordnung herstellen und »Identitäten« immer wieder zuweisen, müssen erkennbar werden.” (Aus: Candeias, Mario/ Völpel, Eva: Plätze sichern!, Berlin 2014,  S. 206.)

Die globale Linke hat nicht nur mit den Widerständen von ‘außen’  zu kämpfen, sondern auch mit inneren Unterschieden und Widersprüchen. Das eigene Selbstverständnis zu hinterfragen ist daher ein wichtiges Instrument globaler linker Zusammenarbeit.

Um aus den Erfahrungen und den Reflexionen anderer zu lernen und die eigene Praxis weiterzuentwickeln ist der bewusste Umgang mit Asymmetrien und Differenzen in der eigenen politischen Arbeit unumgänglich.  Dabei können gewachsene Strukturen und institutionalisierte Formen, sowie lokale und regionale Traditionen linker Politik auch zu einem Hindernis werden. Um organisationale Barrieren zwischen Partei, Gewerkschaft und Bewegung zu erkennen, zu verstehen und im Idealfall auch zu überwinden und die  Hindernisse transnationaler Organisierung zu diskutieren und Lösungen zu entwickeln, bedarf es gemeinsamer Strategien.

Dieser Grundgedanke der #cross_solidarity-Konferenz 2014  wird im 5. Kapitel des kürzlich erschienen Buchs “Plätze sichern! ReOrganisierung der Linken in der Krise. Zur Lernfähigkeit des Mosaiks in den USA, Spanien und Griechenland” von Mario Candeias und Eva Völpel gut beschrieben. Das Kapitel gibt es hier zum Download.

VSA_Candeias-Voelpel_Plaetze-sichern

Konferenz 2014: #cross_solidarity II

Die (Re-)Organisierung der pluralen Linken in der Krise (Arbeitstitel)

Vom 26.-28. April 2013 diskutierten bei der Konferenz „cross_solidarity – Internationale Solidarität in der Krise?!“ rund 150 Akteur_innen über die Möglichkeiten und Hürden eines Zusammenhalts über Ländergrenzen hinweg, über Erfolge, Niederlagen, Organisierungs- und Kommunikationsprozesse. Deutlich wurde, dass eine Diskussion um internationale Solidarität in der Krise notwendiger denn je ist. Der Fokus lag weniger auf isolierten Themen als vielmehr auf den Praxen eines zeitgemäßen Internationalismus.
Um Diskussionen zu vertiefen, Kooperationen zu befördern und neue Protestformen weiter kritisch zu reflektieren wird es  vom 7.-9. November 2014 in Bochum in Kooperation mit dem Bahnhof Langendreer eine follow-up-Konferenz geben.

Mehr….

The (Re-)Organization of the plural Left in crisis (working title)

Between the 26th and the 28th of April 2013 the congress „Cross_Solidarity. Internationale Solidarität in der Krise“ (“Cross_Solidarity. International solidarity during crisis”), organized by the Rosa-Luxembourg-Foundation and several partners, took place in Wuppertal. Approximately 150 participants and experts discussed opportunities as well as hurdles and barriers to cross-boundary cohesion, successes and failures and organization and communication processes. It revealed itself that discussions concerning international solidarity are more crucial than ever. The focal point rather was on practices of a contemporary internationalism than on isolated topics.

In order to deepen discussion, enhance cooperation and to further critically approach new forms of protest, there will be a follow-up conference in Bochum in cooperation with Bahnhof Langendreer from the 7th to the 9th of November, to which we would like to invite you.

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Wir haben umgebaut: Aus der Tagungsseite #cross_solidarity wird die Projektseite #cross_solidarity!

Die Tagung  im April 2013 hat gezeigt, dass eine Diskussion um internationale Solidrität in der Krise in einer globalisierten Welt notwendiger ist denn je. Viele verschiedene Protagonist_innen aus der ganzen Welt diskutierten ein Wochenende lang über die Möglichkeiten und Hürden eines Zusammenhalts über Ländergrenzen hinaus. Deutlich wurde, dass es einen Bedarf an Vernetzung und Verknüpfung unterschiedlicher Kämpfe mit oftmals ähnlichen Problemlagen gab und gibt, wie zum Beispiel bei den Entwicklungen der Wohnsituation in vielen großen europäischen Städten, oder im Kampf um nachhaltige und sichere Arbeit weltweit. 

Die Seite #cross_solidarity – Internationale Solidarität in der Krise soll eine Platform für Vernetzung, Verknüfpung und Information rund ums Thema werden.

Unter Konferenz 2013 finden sich, neben den Artikeln, Fotos und Videos der Tagung in Wuppertal, in Zukunft auch weitere Berichte und Videodokumentationen von Veranstaltungen, die thematisch zum Projekt passen.

In unserem Terminkalender (Sidebar links) posten wir regelmäßig Veranstaltungshinweise, die  sich mit “Internationaler Solidarität”, Migration, Krise, etc. beschäftigen. Unter Input findet ihr Nachrichten sowie Artikel und Seitenempfehlungen.

(Wir freuen  uns auch stets über Hinweise zu passenden Veranstaltungen, wie Lesungen, Konzerte, Tagungen, Vorträge, etc. Schickt diese bitte an folgende Emailadresse: post (at) rls-nrw.de, Betreff: Tipps #cross_solidarity)